
Das Quartett unterstützt nach den bestandenen Prüfungen die Kolleginnen und Kollegen in den Rettungswachen.
Der Kreis Kleve freut sich über Nachwuchs für den Rettungsdienst: Je zwei Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter haben ihre Ausbildung jetzt erfolgreich abgeschlossen. Sie alle werden auch künftig in den Rettungswachen im Kreisgebiet (RW) tätig sein. Nach Abschluss der anspruchsvollen Ausbildung verfügen Stefanie van Boekel (RW Geldern/Wachtendonk), Carsten Daheim (RW Kleve), Julia Müller (RW Goch) und Kay Völlings (RW Kleve) über die höchste nichtärztliche Qualifikation im Rettungsdienst. Notfallsanitäterinnen und –sanitäter sind Fachleute für die notfallmedizinische Versorgung akut erkrankter oder verletzter Menschen sowie für den qualifizierten Transport von Patientinnen und Patienten. Bestandteile des Berufs sind medizinische, technische, organisatorische und psychologische Kenntnisse und deren Anwendung. „Der beste Schutz vor Fachkräftemangel ist es, dringend benötigte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter selbst auszubilden und zu qualifizieren. Ihnen allen meinen herzlichen Glückwunsch zu Ihren bestanden Prüfungen“, sagte Landrat Christoph Gerwers. Er gratulierte den Absolventinnen und Absolventen gemeinsam mit dem zuständigen Fachbereichsleiter Jürgen Baetzen sowie der Ausbildungsleiterin des Kreises Kleve, Heike Hendricks-Arndt.
Carsten Daheim und Kay Völlings waren dabei die ersten Absolventen beim Kreis Kleve, die ihre Ausbildung fünf Jahre lang berufsbegleitend absolviert haben. Sie waren währenddessen weiterhin für den Kreis Kleve als Rettungssanitäter im Einsatz – auch während der Zeit der Corona-Pandemie – und haben am Wochenende und abends die „Schulbank gedrückt“.
Die neuen Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter lobten die praxisnahe Ausbildung beim Kreis Kleve. Während der Ausbildung finden im Wechsel theoretischer Unterricht an der Rettungsdienstschule Simulations- und Notfallakademie Krefeld sowie praktischer Unterricht in verschiedenen Kliniken und in den Lehrrettungswachen des Kreises Kleve statt. Zusätzliche Praxistage während der Ausbildung haben die Praxisanleitungen für die jungen Kolleginnen und Kollegen organisiert. Dabei wurden zusätzliche Fallkonstellationen trainiert und gelöst sowie Exkursionen durchgeführt. Jeder bzw. jedem Auszubildenden wurde für die Ausbildungszeit eine persönliche Praxisanleitung aus dem Rettungsdienst-Team zur Seite gestellt, welche den Nachwuchs angeleitet, ermutigt und unterstützt hat. In diesem Abschlussjahrgang waren dies Meike Kempken-Berns, Nina Peters und Ralf Wälbers.
