Januar 28, 2023

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Nordkorea schließt Hauptstadt wegen „Atemwegserkrankung“

SEOUL, 25. Januar (Reuters) – Die Behörden haben eine fünftägige Abriegelung in der nordkoreanischen Hauptstadt Pjöngjang wegen steigender Fälle einer nicht näher bezeichneten Atemwegserkrankung angeordnet, teilten die russische Botschaft und NK News mit Sitz in Seoul am Mittwoch unter Berufung auf eine Ankündigung der Regierung mit.

In einer von der Botschaft auf ihrer Facebook-Seite geteilten Erklärung heißt es, „es wurde eine spezielle Anti-Epidemie-Periode eingerichtet“, und forderte ausländische Vertreter auf, das Personal im Haus zu behalten. Die Anordnung besagte auch, dass Personen viermal täglich ihre Temperatur messen und die Ergebnisse dem Krankenhaus telefonisch melden sollten.

In der Mitteilung wurde COVID-19 nicht erwähnt, obwohl „wiederkehrende Winterkrankheiten wie Grippe und andere Atemwegserkrankungen“ zitiert wurden.

Die Abriegelungen wurden zuerst von Südkoreas NK News gemeldet, die das geheimnisvolle Nordkorea überwachen.

Am Dienstag hätten die Einwohner von Pjöngjang in Erwartung strengerer Maßnahmen Vorräte angelegt, hieß es auf der Website. Es ist nicht klar, ob andere Teile des Landes neue Sperren verhängt haben.

Nordkorea räumte im vergangenen Jahr seinen ersten COVID-19-Ausbruch ein, erklärte jedoch bis August den Sieg über das Virus.

Es bestätigt nicht, wie viele Menschen sich mit Covid infiziert haben, da es keine Möglichkeit gibt, weit verbreitete Tests durchzuführen.

Stattdessen verzeichnete Pjöngjang eine tägliche Zahl von Grippefällen, die bei einer Bevölkerung von etwa 25 Millionen auf 4,77 Millionen stieg. Seit dem 29. Juli wurden jedoch keine derartigen Fälle mehr gemeldet.

Staatliche Medien haben weiterhin über Anti-Pandemie-Maßnahmen zur Bekämpfung von Atemwegserkrankungen, einschließlich der Grippe, berichtet, müssen jedoch noch über die Sperranordnung berichten.

Am Dienstag teilte die staatliche Nachrichtenagentur KCNA mit, die Stadt Kaesong nahe der Grenze zu Südkorea habe ihre PR-Kampagnen intensiviert und erklärt, dass „alle arbeitenden Menschen freiwillig die Anti-Epidemie-Vorschriften in ihrer Arbeit und ihrem Leben einhalten“.

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Bericht von Josh Smith; Redaktion von Raju Gopalakrishnan

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