Nationentag Niederlande in der Rappelkiste

Genauso herzlich wie man unsere niederländischen Nachbarn kennt, war der Nationentag zu den Niederlanden, der in der Kita Rappelkiste stattfand. „70 % unserer Kinder haben einen oder beide Elternteile, die aus den Niederlanden kommen. Da war es nahe liegend das Land zu wählen“, eröffnete Marietta Wehren, Leiterin der Rappelkiste, die Runde.

Drei Mütter berichteten den Teilnehmern jede Menge wissenswertes über das niederländische Bildungssystem. „Wir sind alle unterschiedlich und so machen wir alle auch was unterschiedliches mit unseren Kindern. Und das ist gut so“, sagte Liselotte de Witte, die Lehrerin in der Niederlande ist. Ihre Kinder gehen auch Holland zur Schule. Die zweite Mutter, Anne van Keulen, ist Niederländerin, lebt in Elten und ihre Kinder gehen in Elten zur Schule „Ich bin stolz, dass meine Kinder hier zur Schule gehen können. Ich selbst konnte damals nicht in dem Ort zur Schule gehen, in dem ich gewohnt habe, sondern musste pendeln. Ich war immer die Außenseiterin. Außerdem lernen meine Kinder Deutsch.“

Die dritte im Bunde ist Deutsche (Anne Unterberg), wohnt in Elten, aber ihre Kinder gehen in Zevenaar zur Schule „Mir hat das Konzept der Schule besonders gut gefallen und so habe ich meine Kinder dort angemeldet. Ich konnte damals kein Niederländisch und musste es erst lernen.“

Alle drei sind mit der individuellen Lösung für ihre Kinder happy und sind Freundinnen. Sehr lebhaft berichteten sie über die Besonderheiten des niederländischen Systems und boten einen guten Einblick in die Unterschiede zu Deutschland. Es gibt einige Unterschiede, aber auch Gemeinsamkeiten. Zum Beispiel die Schulpflicht, die es in beiden Ländern gibt. Es war ein geselliger Nachmittag mit regem Austausch, Bitterballen und Koekjes.

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