Löschgruppe Düffelward hat eine neue Heimat

Kleve – Nach etwas mehr als ein Jahr ist es nun endlich soweit. Die Löschgruppe Düffelward der Freiwilligen Feuerwehr Kleve konnte ihr neues Domizil beziehen. Heute wurde das Gerätehaus feierlich eingeweiht.

Der alte Standort der Feuerwehr an der Alten Schule in Düffelward ist in die Jahre gekommen. Auch mussten sich die Florians jünger dort in der Fahrzeughalle umziehen, was nicht mehr zulässig ist.
Dass ein Neubau nötig wurde, zeigte auch der Brandschutzbedarfsplan aus 2010.

Nach einer langen Planungs- und Genehmigungszeit, sowie Standortsuche konnte der Bau beginnen.
Aber so einfach konnte man dann nicht mit dem Bau des Neubaus an der Rinderner Straße beginnen. Nach einer Überprüfung des Baugeländes fand man Kampfmittel. Diese mussten vor Baubeginn zuerst geräumt werden.
Mai 2017 war der Spatenstich, welcher Symbolisch den Baubeginn kennzeichnet.

Klevers Bürgermeisterin Sonja Northing ist stolz darauf das Sie ihr erstes Bauprojekt, von der Planungsphase bis zur Fertigstellung, beenden konnte.
Zudem lobt sie den unermüdlichem Einsatz der Feuerwehrleute. Auch kreative Lösungen gäbe es bei der Feuerwehr, das konnte man letzte Tage bei einer Tierrettung sehen. Zwei Pferde waren im Schlamm versunken und so griff die Feuerwehr kurzerhand auf ein Schlauchboot zurück.

Kraft Ihren Amtes durfte Northing den Schlüssel an Klevers Wehrführer Ralf Benkel übergeben. Ein schwerer Schlüssel – aus Aluminium.

Benkel betonte nochmals das der Neubau nötig gewesen sei, da die alte Unterkunft nicht, in dem maße saniert werden könnte, das es den neuen Vorschriften gerecht werden kann.
Anschließend übergab Benkel den Schlüssel zum Gerätehaus an den Löschgruppenführer Udo van Brakel und wünschte der Einheit alles gute.

Nach der Einsegnung wurden Glückwünsche empfangen.
So auch vom Kreisbrandmeister Reiner Gilles, welcher deutlich sagte, dass ein Neubau auch ein Zeichen der Wertschöpfung des ehrenamtlichen Engagement sei. Außerdem überbrachte er Glückwünsche des Landrats Wolfgang Spreen.
Weil Worte schnell an Bedeutung verlieren gab es noch den Ehrenteller des Kreisfeuerwehrverbandes Kleve.

Weitere Glückwünsche der Partnerfeuerwehren, Düffelwards Vereinen und Nachbarn folgen. Danach begann der Tag der offenen Tür.
Nun konnte sich jeder das Domizil der Begierde anschauen.

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