Kampfmittel-Überprüfung im St. Josef Kindergarten in Haldern abgeschlossen

Verdachtspunkt hat sich nicht bestätigt, kurzfristige Wiederherstellung anvisiert

HALDERN. Der Kampfmittelverdachtspunkt unterhalb des St. Josef Kindergartens in Haldern hat sich nicht bestätigt. Zu diesem Ergebnis kamen Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes, die in den vergangenen Wochen 47 Kernbohrungen im Kindergarten vorgenommen und den Verdachtspunkt mit Hilfe von Sonden aufwändig überprüft hatten. Der Kindergarten St. Josef kann somit auch weiterhin von Kindern, Eltern und Erziehern ohne Gefahr aufgesucht werden.

Wie berichtet, verständigten sich Kindergarten-Leitung, Kindergarten-Träger und Stadt Rees darüber, die Überprüfung durchzuführen, um ausschließen zu können, dass sich unterhalb des Kindergartens tatsächlich Kampfmittel befinden. „Wir werden nun zeitnah damit beginnen, die Räumlichkeiten des Kindergartens wieder herzurichten, sind allerdings auch auf die Flexibilität der Handwerksbetriebe angewiesen, die in diesen Zeiten alle volle Auftragsbücher haben“, erläutert Frank Postulart, Ordnungsamtsleiter der Stadt Rees die weitere Vorgehensweise. Bis zur vollständigen Wiederherrichtung des St. Josef Kindergartens bleibt der Kindergarten in den provisorisch hergerichteten Räumlichkeiten der Halderner Grundschule. Diese wurden kurzfristig und mit viel Engagement auf die Bedarfe für Kinder einer Kindertageseinrichtung angepasst.

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