Absage Kreissportbund an AfD war notwendig und richtig

KREIS KLEVE. Nach der Entscheidung des KSB-Vorstandes Kleve e.V. die Mitwirkung an der geplanten Veranstaltung der AfD abzusagen, erklären die beiden stellvertretenden Vorsitzenden der Kreis Klever SPD, Sigrid Eicker und Bodo Wißen:„Die heutige Entscheidung des Vorstandes des Kreissportbundes die Mitwirkung an der geplanten AfD-Veranstaltung abzusagen, war notwendig und richtig. Der Kreissportbund hat mit der AfD-Einladung seinen guten Ruf aufs Spiel gesetzt und seine Mitglieder und Förderer sehr irritiert. Gut, dass jetzt die Absage erfolgte. Der Sport steht für alles, wofür die AfD nicht steht: Einen fairen Wettbewerb, gemeinsames Miteinander, Engagement und Freude beim Erreichen gemeinsamer Ziele. Die vielen Ehrenamtlichen im Sport sorgen für ein lebendiges Miteinander in den Städten und Gemeinden. Sport ist ein Integrationsmotor! Für Flüchtlinge bietet der Sport, den idealen Einstieg um vor Ort anzukommen und Menschen kennenzulernen. Die AfD hingegen steht für Hass und Ausgrenzung. Die AfD will die Geschichte umschreiben, verfolgt ein krudes Frauenbild und hetzt auf. Die AfD-Bundestagsfraktion stellt Kleine Anfragen zur Anzahl von Behinderten in Ausländerfamilien. Der Kreissportbund vertritt auch den Behindertensport und allein deshalb war es gut, dass der Kreissportbund mit der Absage seiner Verantwortung gerecht geworden ist und nun in Ruhe darüber diskutiert, wir der Austausch mit der Politik zukünftig aussehen soll“.

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