Multi-Kulti geht weiter!

Das viele unserer Mitbürger aus Polen kommen, ist kein Geheimnis. So ist es auch nicht verwunderlich, dass das zweite Land in der Reihe „Multi-Kulti in Emmericher Kitas“ Polen ist. Wie sieht das Bildungssystem in Polen aus? Welchen Stellenwert hat die Familie? Sind nur zwei Fragen zu denen Magda Zlotowska viel zu erzählen hatte.

16 Erzieherinnen und zwei Mitarbeiter des Jugendamtes waren in die Kita St. Aldegundis gekommen, um sich über den Hintergrund polnischer Familien zu informieren. „Ich musste gar nicht lange überlegen, wen ich für den Vortrag fragen soll“, berichtet Christiane Tück, Leiterin der Kita, „ich wusste, dass Magda das toll machen wird. Sie ist sehr engagiert.“ So war es denn auch tatsächlich: Frau Zlotowska hatte sich bestens vorbereitet und sogar schriftliche Notizen dabei.

Die Zuhörer erfuhren viel über das Bildungssystem in Polen, auch über die frühkindliche Bildung. In Polen gibt es eine Pflicht zum Kita-Besuch, allerdings erst ab sechs Jahren. Dort können Erzieher auch bis zur dritten Klasse in der Grundschule unterrichten. Auch die Großeltern spielen bei der Kinderbetreuung eine große Rolle, denn Krippenplätze kosten Geld und die Eltern gehen meist beide arbeiten, so dass sie eine Betreuung brauchen, sich diese aber nicht immer leisten können.

Es war ein interessanter Nachmittag und den Abschluss machte ein gemeinsames polnisches Essen. „Das macht das ganze rund, wenn man Speisen aus dem jeweiligen Land probieren kann. Die polnische Küche schmeckt ganz hervorragend“, findet Gaby Niemeck von pro kids. „Ich freue mich schon auf das nächste Land. Das ist eine prima Idee gewesen und es freut mich, dass die Kitas da so mitmachen.“

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