Förderverein spendet für Musik statt Langeweile: Fünf Gitarren für die JVA

PONT Die Anregung an den Förderverein der Justizvollzugsanstalt Pont kam von Hans-Gerd Paus: Der Seelsorger der JVA machte deutlich, dass etliche musikalisch begabte Gefangene im Ponter Gefängnis ihre Strafen verbüßen, die sich über Instrumente sehr freuen würden.

Nun ließ der Förderverein Taten folgen und überreichte Anstaltsleiter Karl Schwers und Hans-Gerd Paus fünf Gitarren, die den Gefangenen zur Verfügung gestellt werden. Karl Schwers: „Für diese Spende sind wir sehr dankbar. Wir möchten den Gefangenen die Möglichkeit geben, sinnvolle Dinge zu tun und nicht nur vor dem Fernseher abzuhängen.“ Schließlich, so betont auch Hans-Gerd Paus, müsse man sich schon während der Haftzeit vor Augen halten, dass die Menschen irgendwann auch wieder entlassen werden. Eine geistige Herausforderung während der oft eintönigen Haftzeit sei wichtig für die persönliche Entwicklung der Menschen. Vom Nutzen der Spende zeigte sich auch Rolf Pennings, Vorsitzender des Fördervereins, überzeugt. „Der Bedarf ist da und mit Hans-Gerd Paus haben wir auch jemanden, der hinter dem Musikprojekt steht. Das hat uns überzeugt“, erklärte Rolf Pennings. Die Instrumente werden nun in der sogenannten „Kammer“ der JVA verwaltet. Interessierte Häftlinge stellen einen entsprechenden Antrag an die Leitung der Anstalt, die über die Zuteilung entscheidet. Der Förderverein unterstützt schon seit vielen Jahren soziale Projekte in der JVA Pont. „Für Anregungen, die wir innerhalb unseres Vorstandes prüfen werden, sind wir immer offen“, betonte Rolf Pennings.

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