Ameland – die Sechste!

Auch in diesem Jahr hieß es wieder „Alle Mann an Deck“, als die Fähre von Holwerd nach Ameland ablegte. Bereits im sechsten Jahr wurde die Fahrt von pro kids und der Katholischen Waisenhausstiftung gemeinsam durchgeführt. In diesem Jahr konnten sogar 52 Kinder (Jungs und Mädchen) mit elf Betreuern und zwei Küchenfeen gemeinsam auf die Insel in den Niederlanden reisen.

Schon die Fahrt zur Fähre mit dem großen Doppeldeckerbus ist für die Kinder spannend. In Holwerd angekommen, bekommen die Kinder bei Ansicht der Fähre ganz große Augen, denn so ein großes Schiff haben die meisten noch nie gesehen. Die Kinder sind deutlich aufgeregt, als das Schiff dann ablegt und in See sticht. Etwa 45 Minuten braucht die Fähre, bis alle auf Ameland ankommen. Dort werden dann Fahrräder geliehen und es geht mit der Fiets durch Feld und Flur zur Gruppenunterkunft nach Buren. Alle sind ganz gespannt auf die Zimmer. Die Zimmer wurden schnell verteilt und dann ging es raus auf den Fußballplatz.
Nach dem Abendessen wollten noch einige Kinder und Betreuer zum Strand. Der Sand war noch ein wenig warm und das Wasser gar nicht so kalt wie gedacht. Es wurden die ersten Muscheln gesammelt und im Sand gespielt. Am Haus angekommen wurde dann warm geduscht und ab in`s Bett. Die erste Nacht ist immer etwas unruhig, da viele Kinder noch nie alleine von zu Hause weg waren. Aber die Fahrt und die vielen Eindrücke machen müde, so dass alle irgendwann zur Ruhe kommen.

Am zweiten Tag fuhr die ganze Gruppe zum Spielplatz „De Vleijen“. Der Spielplatz ist in einem großen Park mit See und lädt zum Toben ein. Die Kinder können alle Spielgeräte nutzen und sich zwischendurch im See etwas abkühlen oder im Schatten ausruhen. In diesen Jahr bekamen alle Kinder eine Trinkflasche von den Stadtwerken. Das war super, da es die ganze Zeit sehr warm wahr und so jedes Kind immer ausreichend mit Wasser versorgt war. Abends stand dann noch Fußball auf der hauseigenen Wiese auf dem Programm sowie eine große Disco für alle Kinder, wo ordentlich abgezappelt wurde.

Am dritten Tag ging es etwas röstiger zu. Morgens war „Gammelmorgen“. Da durften die Kinder so lange schlafen wie sie wollten, bevor sie mit einem kräftigem Frühstück versorgt wurden. Am Nachmittag gab es eine “Lagerolympiade“ auf der Wiese am Haus. Hierfür haben sich die Betreuer tolle Spiele ausgedacht und es werden Teams gebildet. Die Kinder haben trotz der großen Wärme viel Spaß und für jeden Geschmack ist was dabei. Die Kinder, die wollten, fuhren

am Abend mit einigen Betreuern zum Strand und kühlten sich nochmal ab. Aufgrund des tollen Wetters, war das Wasser auch abends noch angenehm warm.

Tag vier stand im Zeichen der Seerobben. Mit dem Fahrrad ging es zum Hafen nach Nes, wo das Robbenboot bereits gewartet hat. Auf der Fahrt zu den Seehundbänken zogen die Matrosen mit den Netzen zahlreiche Fische, Krabben und anderes Getier aus dem Wasser. Die Kinder konnten sich alles anschauen und anfassen. Natürlich wurden alle Fische wieder in die Freiheit entlassen, aber erst nachdem jeder einzelne einen Namen bekam. Die Seehunde waren bei den warmen Temperaturen ganz faul und aalten sich in der Sonne. Die Kinder werden ganz ruhig, wenn das Boot, an den Seehundbänken vorbeifährt, um die Tiere nicht zu verschrecken. Nach der Fahrt ging es mit dem Rad nach Hause und alle haben gemeinsam Spaghetti Bolognese gegessen. Nachdem alle ausgeruht waren, ging es dann nochmal zusammen zum Strand zur Abkühlung. Müde und zufrieden kamen alle wieder nach Hause und gingen nach einer ausgiebigen Dusche ins Bett.

Schon der fünfte Tag auf der Insel. Die Zeit vergeht wie im Fluge. Tag fünf ist Badetag.
Nach dem Frühstück und der Zimmerordnung ging es mit den Rädern zum Strand. Schnell die Handtücher ausgepackt und dann ab ins Wasser. Zum Glück hatten waren alle schon vorher eingecremt, denn die Sonne ist ganz schön stark.
Das Meer lag ruhig da und der Himmel war strahlend blau. Es war Ebbe und am Strand waren überall kleine Seen. Darin waren Einsiedlerkrebse, Krebse und Garnelen. Die Kinder hatten Spaß beim Sammeln und haben sich ganz genau angeschaut, was die kleinen Tierchen machen. Da spielen am Strand Spaß macht, waren alle Kinder am Nachmittag hungrig und es ging zurück zum Haus, wo Steffi schon mit dem Essen gewartet hat. Danach wurde am Haus gemeinsam gesungen und gespielt, bis alle müde waren und in´s Bett mussten.

An Tag sechs stand dann die jährliche Treckerfahrt am Strand bis Het Oerd auf dem Programm. Alle Kinder und Betreuer fuhren gemeinsam und gut eingecremt an das Ende der Insel und ließen sich den Fahrtwind um die Nase wehen. Die Kinder hatten viel Spaß.

Den restlichen Tag verbrachten die Kinder mit spielen und basteln am Haus und wer wollte konnte abends nochmal zum Strand, um sich ein bisschen abzukühlen. Das Wetter war auch auf

Ameland die ganze Zeit gut und es war kaum ein Wölkchen am Himmel zu sehen. Die Betreuer achten immer gut darauf, dass sich die Kinder gut eincremen.

Am letzten Tag vor der Abreise ging es mit dem Fahrrad nach Nes zu shoppen. Hier können die Kinder kleine Mitbringsel für zu Hause kaufen und in kleinen Gruppen durch die Geschäfte ziehen. Jeder findet eine Kleinigkeit zum Spielen oder für die Familie zu Hause. Am Abend werden schon die ersten Sachen für die Abfahrt am Freitag gepackt.

Am Freitag geht es leider schon wieder nach Hause. Die Kinder hatten eine tolle Zeit und vor allem das Wetter hat dieses Jahr super mitgespielt. Es war schon fast ein bisschen zu heiß, aber zum Glück konnte man sich ja in der Nordsee prima abkühlen. Auf der Fahrt nach Hause schlafen dann alle- Kinder und auch die Betreuer, denn so eine Woche an der See macht ganz schön müde. Die Kinder nehmen außer ein bisschen Sand und Muscheln vor allem jede Menge Erlebnisse mit nach Hause, von denen sie ihren Familien berichten können und vor allem noch lange zehren werden.

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