LVR-Klinik Bedburg-Hau erntet erste Früchte des Stipendiumprogramm „LVR-Klinik-START“

Ärztin arbeitet mit großer Zufriedenheit für
Psychiatrische Fachklinik in Bedburg-Hau

Bedburg-Hau. Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) setzt sich seit einigen
Jahren für die Unterstützung von Medizinstudentinnen und -studenten ein. Mit
dem Stipendienprogramm „LVR-Klinik-START“ werden Studierende der Medizin
im Rheinland, die sich für Psychiatrie interessieren und bereits ihr Physikum
abgeschlossen haben finanziell und durch Patenschaften gefördert. Erstmalig
konnte nun eine Ärztin nach ihrem
Studienabschluss für die LVR-Klinik Bedburg-Hau
gewonnen werden.

„Uns ist es sehr wichtig, den angehenden
Medizinerinnen und Medizinern bereits während
des Studiums im persönlichen Kontakt praktische
Einblicke in das vielfältige Arbeitsfeld der
Psychiatrie im Rheinland zu ermöglichen“, erklärt Anita Tönnesen-Schlack,
Ärztliche Direktorin der LVR-Klinik Bedburg-Hau.
„Dabei erleichtert die finanzielle Unterstützung, mit voller Konzentration den
klinischen Abschnitt des Studiums zu absolvieren“, so die Ärztliche Direktorin.
„Das Programm beschränkt sich jedoch nicht nur aufs Finanzielle“, bekräftigt
die Ärztliche Leiterin der Klinik, die sich schon seit Jahren für eine gute
Weiterbildung engagiert und über die volle Weiterbildungsermächtigung im
Fachbereich Psychiatrie und Psychotherapie verfügt. So werden u.a.
Hospitationen in den LVR-Kliniken angeboten sowie Seminare und
Fachtagungen im LVR-Klinikverbund. „Zudem stellen wir unseren jungen
Ärzten Räumlichkeiten zur Verfügung, in denen sie gemeinsam lernen und sich
gezielt auf Prüfungen vorbereiten können“, so Tönnesen-Schlack. Sie erhalten
zu Beginn einen Ansprechpartner, an den sie sich immer mit ihren Fragen
wenden können.
Dass sich dieses Programm jetzt auch für die LVR-Klinik in Bedburg-Hau
bezahlt gemacht hat, freut sie sehr. Mit der Ärztin Catherine Dangadze konnte
eine ausgesprochen engagierte Kollegin gefunden werden, die sich vorstellen
kann, auch dauerhaft in der Klinik zu arbeiten. Dies ist längst keine
Selbstverständlichkeit mehr, denn gerade Kliniken im ländlichen Bereich sind
nicht die erste Wahl bei jungen Medizinstudierenden und verlieren meist den
Beliebtheitswettbewerb mit Großstadtkliniken. „Sehr zu Unrecht“, bekräftig die
junge Ärztin und erzählt aus ihrer eigenen Erfahrung. „Ich habe hier viel
berufliche Unterstützung, ausgesprochene Kollegialität und Gemeinschaft
erfahren. Die gute und günstige Wohnsituation ist schätzenswert, die
Landschaft ist schön und die Umgebung bietet tolle Freizeitmöglichkeiten. Es
leben inzwischen viele junge Leute auch mit Migrationshintergrund in der
Region und mir sind die meisten Menschen sehr offen und respektvoll
begegnet“, resümiert sie ihre ersten Monate am Niederrhein. „Ich habe meine
Entscheidung zu keinem Zeitpunkt bereut und würde es anderen immer wieder
empfehlen, besonders auch Familien mit Kindern“, versichert die gebürtige
Georgierin.

Weitere Informationen zum LVR-Stipendienprogramm gibt es im Internet unter
www.stipendium.lvr.de oder telefonisch unter 0221 809-6651.

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